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Metal CD Ratings \\\" Separated from Today\" - 29.07.2008 Vanish is a heavy/power metal band from Germany, and their self-produced and self-released debut 'Separated from today' was released in 2006. These days, while some debuts immediately impress and excite me, this debut is one that gradually grew on me and it definitely took some time to sink in. The biggest reason for this is that the songwriting is both interesting and varied (far from generic), though I wouldn't call this an extremely complex CD either. Actually, it's a bit hard to describe and I couldn't come up with any direct band comparisons, but know that musically, this sits somewhere between power metal and basic heavy metal, though probably leans towards power metal.
Vanish is fronted by the exceptional Bastian Rose, and oh how this guy's vocals have grown on me. His slightly-accented and clear voice is very soothing and melodic, yet even though he's typical of a power metal vocalist, he's unique enough to distance himself from the many other vocalists in the genre. However, to give you an idea of what to expect - at times he reminds me of Blaze Bayley, who's known for his time with Iron Maiden and for his solo career.
Bastian doesn't just provide the vocals though, he's also the keyboard and piano player. There are hardly any keyboard and/or symphonic parts present, but there are numerous piano parts, which are wonderful and fit the band's style perfectly. The guitar work, though strong, quite varied and far from generic/repetitive, seems to be led by Bastian's soothing voice. Really, the vocals and musical arrangements compliment each other very well, and 'Separated from today' as a whole is quite enjoyable.
The CD contains the usual amount of 10 tracks and ranges in tempo from slow to fast, but don't expect a ton of speed here, as it's obvious the band is staying away from the typically fast-paced power metal style. In fact, this is deep, emotional and sometimes intense, with the lyrics based on the situations and affects of war. It's a CD that's best when it gets your full attention, as oppposed to a CD that can easily be listened to in the background and has those ultra-fun choruses shining through. Actually, my favorite song just might be the slow track 6 "All of it gone", as Bastion sings with a lot of passion and sounds terrific.
So we end up with a debut that won't blow you away, but instead is one that's pleasant, enjoyable and quite promising. I have no complaints and nothing negative to say about what the band has done here. 'Separated from today' is a strong, well done and recommended CD.
3.5/5 -
von Clint
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HEAVY Magazin Review \"Separated from Today\" - 02.12.2007 VANISH - Separated from Today
Sehr respektabel konnte auch die Truppe VANISH bei unserem Talentförderungswettbewerb abschneiden. Die Truppe aus Rottenburg spielt melodischen, aber garantiert unschmalzigen Power Metal, der einen gewissen Progressive Touch hat.
In Form von "Separated from Today" legt die Truppe ihre erste Full-Length-CD vor, für das man einige Stücke vom 2003er Demo übernommen hat. Dies stellt sich als gute Entscheidung heraus, denn gerade das überlange "Secrets", das an Kansas zu "Journey From Mariabronn" oder "The Wall" Zeiten erinnert, beweist, daß die 2001 gegründete Band schon sehr früh in ihrer Karriere musikalisch einiges auf dem Kasten hatte.
Der letzte Schmiß und die souveräne Leichtigkeit fehlen VANISH zwar noch, und Sänger Bastian Rose klingt während einiger Momente noch etwas gequält, aber das wird sich mit zunehmender Erfahrung bestimmt von selbst regeln. Schließlich ist die Band nach Überwindung einiger Viersaitenprobleme wieder bereit, um duchzustarten: So war Basser Tim Rilke, der auf "Separated from Today" noch zu hören ist, ausgestiegen, und sein Nachfolger Philipp Zander sollte der Band nur etwa ein Jahr lang die Treue halten; mittlerweile sind VANISH allerdings wieder fündig geworden und haben mit Todd Goldfinger einen neuen Tieftöner aufgetan.
Einen Eindruck vom noch aktuellen "Separated from Today" Werk könnt ihr auf der Homepage der Band gewinnen: www.vanish-metal.com (management@vanish-metal.com)
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von Stefan Glas
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Metalfactory.ch Review \"Separated From Today\" - 15.06.2007 VANISH – Separated From Today
Eigenvertrieb
Vanish heisst nicht nur eine Waschmittelmarke, sondern auch eine Melodic Metal Band aus Stuttgart. Ob die Band dabei sauberere Arbeit abliefert als die Mittelchen, sei jedoch jedem selbst überlassen. Die Süddeutschen liefern zumindest ein Werk ab, das sich gewaschen hat. Hier stimmen die kraftvollen, hohen Vocals von Bastian Rose und die Arrangements sind sehr abwechslungsreich gehalten. Sie reichen von der keyboardgetragenen Gänsehautballade „All Of It Gone“ über gemächliche Stampfer à la „Coming Home“ bis zu Stratovarius artigen Abgehnummern. Bestes Beispiel für Letzteres ist „Mankind's Flaw“. Dazu gesellen sich immer wieder tolle Gitarrensoli von Philipp Schönle. Hier kommt nie Langeweile auf. Klar kann man Vanish vorwerfen, dass sie mit ihrem Melodic Metal vor allem Altbekanntes zitieren. Nur, welcher Band aus diesem Genre kann man dies nicht vorwerfen? „Separated From Today“ ist ein starkes Stück Metal, das unbedingt nach einem professionellen Vertrieb schreit.
8.5/10 -
von Roger W.
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Bloddawn.de Review \"Separated From Today\" - 04.02.2007 Vanish - Seperated From Today
(Cornholio/04.02.2007)
Und wieder eine Eigenproduktion aus dem Power Metal-Sektor. Das Quintett VANISH aus dem schwäbischen Rottenburg in der Nähe von Tübingen. Die Band, die hier mit "Seperated From Today" ihre erste Scheibe aufgenommen hat (2003 gab es bereits ein Demo mit sieben Songs), wurde im Jahre 201 gegründet und kann seit 2002 auf konstante Bühnenpräsenz zurückblicken.
Auf jeden Fall sind VANISH keine nullachtfuffzehn-Band, bereits der Opener "Forsaken" zeigt eine Menge Eigenständigkeit und Innovation! Der erste Eindruck von "Mankind's Flaw" erinnert mich (mal wieder) an ICED EARTH, das Galopp-Riffing und auch die Melodie kommt mir bekannt vor. Dieser Eindruck verfliegt aber bereits nach kurzer Zeit und es entwickelt sich ein durchaus brauchbarer Song. Bei "Blind Reflection" wird die Bremse deutlich angezogen, der Song lebt von den simplen aber wirkungsvollen Gitarrenriffs und vom tollen Sänger Bastian Rose. "To The Stars" ist ein Song, den ich von VANISH überhaupt nicht erwartet hätte! Nicht, dass das Lied schlecht ist, aber es ist ein relativ unspektakuläres Lied, dass auch von FREEDOM CALL oder einer anderen Gummibärrchen-Band stammen könnte. Trotzdem (oder vielleicht gerade deshalb?) bleibt das Stück mit der einen oder anderen 'cheesy' Melodie wie eingebrannt im Gedächtnis; Mission erfolgreich. "Sign My Name" ist dann wieder etwas bodenständiger, hier passt alles zusammen, ein gelungener Mittelteil vermittelt eine düstere Stimmung, die fast schon Gänsehaut kreiert. "All Of It Gone" ist eine Ballade mit über sieben Minuten. Gut gelungen ist der Song auf jeden Fall, dominiert von Klavier und Streichern, aber ich hätte mir lieber etwas mehr Power gewünscht. Die gibt es dann zur Genüge im bombastischen "Secrets", einem etwas trägen beginnt folgt ein umso flotterer Teil. Insgesamt ein sehr vielfältiger Song, mit fast acht Minuten auch der längste der Platte. Mit "Before The Times" folgt ein eher unauffälliger Song, ehe bei "Coming Home" das Tempo wieder etwas rausgenommen wird. Pianoklänge dominieren diesen Song, in dem Rose einmal mehr eindrucksvoll zeigt, dass er ein Könner auf seinem Gebiet ist! Abschließend der Song "Revolution", wieder ein Metal-Brett vom allerfeinsten!
Alles in allem ein klasse Debüt der Band, auch die Produktion von "Seperated From Today", die in Eigenregie vorgenommen wurde, kommt sehr druckvoll aus den Boxen! VANISH bezeichnen sich selbst als 'die neue, dringend benötigte Generation des Power Metals', und da kann ich ihnen nur zustimmen: klasse Scheibe, Jungs!
4/5 -
von Cornholio
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The Metal Observer - Interview - 03.02.2007 Vanish - Ja wir haben einen Drachen getötet (Ralf Nopper) - Januar 2007
Ralf Nopper ist der Schlagzeuger und Superhirn in der deutschen Power Metal Band VANISH. Das Debütalbum der Band „Separated From Today“ mischt Melodic Metal Töne mit einem eindeutigen progressiven Beigeschmack. Ralf hat sich netterweise Zeit gemacht um ein paar Fragen über das Album, bevorstehende Auftritte und über die Zukunft von VANISH, für „The Metal Observer“ zu beantworten.
"Wie wurden VANISH gegründet?"
Das einzige Gründungsmitglied in der Band ist unser Gitarrist Tommy Rösch. Er fing an mit einem Freund, in seinem Keller, Hard Rock Lieder zu schreiben. Ich muß erwähnen daß Tommy in den guten alten Hair Metal Zeiten aufgewachsen ist. Dann später kam ich dazu und danach (der Ex-Bassist) Tim (Rilke) und (Sänger) Bastian (Rose). Da fingen wir an unseren Stil zu ändern, mehr in die Richtung Power Metal mit einem progressiven Ansatz. Wie ihr auf unserem Album hören könnt, die Lieder wurden in einer Zeitspanne von 4-5 Jahren geschrieben. Einige Lieder klingen wie alter grooviger Hard Rock und andere mehr nach bombastischem Metal. Wir sind zur Zeit auf der Suche nach unserem Sound und Stil und wollen dann das nächste Album aufnehmen.
"Tim Rilke hat sowohl auf eurem Demo als auch auf „Seperated From Today“ Baß gespielt, aber er wurde durch Philipp Zander ersetzt. Was ist mit ihm passiert?"
Tim mußte wegen seines Studiums umziehen, und konnte nicht mehr an den Proben teilnehmen, und wir müßten einen anderen Bassisten finden.
"Du hast außer VANISH auch in anderen Bands gespielt, wie PIRACY, WEEPING WILLOW und MERCADIA. Waren diese Bands musikalisch VANISH ähnlich oder ganz anders?"
Ja, das stimmt. Ich spiele schon seit sieben Jahren in PIRACY, es war meine erste Band, die ich mit Tim Rilke und andere Jungs gegründet habe. PIRACY spielt eine Mischung aus Ska, Rock, und vielen anderen Musikstilen von Hard Rock bis Polka :) – es ist nur Party Musik um das Publikum zu unterhalten. Vor ein paar Jahren hatten PIRACY und VANISH dieselben Mitglieder, mit der Ausnahme des PIRACY Sängers. Wir müßten nur den PIRACY Sänger mit dem zweiten Gitarristen tauschen und wir könnten 3 Stunden ununterbrochen spielen.
WEEPING WILLOW war eine Band wo ich unseren jetzigen Bassisten getroffen habe. Wir haben nicht viele Gigs gespielt, die Band war nicht wirklich erfolgreich.
MERCADIA war eine Melodic Death Metal Band wo ich Gitarre spielte. Ein guter Schulkamerad und ich wollten ein Underground-Umwälzung starten mit „Hirrlingens Lautester Death Metal Band Der Welt“, wir haben ein paar Underground Gigs gespielt, aber wir haben leider unseren Plan nicht verwirklicht. Wir müßten die Band auflösen, da die Mitglieder in verschiedene Städte gingen um zu studieren.
Und zur Zeit spiele ich auch in einer Jazz Band, GLUZGER. Die Band existiert schon seit über 25 Jahren und es macht mir wirklich Spaß flexibel zu sein und verschiedene Musiken zu spielen.
"Deine persönlichen Einflüsse erstrecken sich von CANDLEMASS bis AMORPHIS und TESTAMENT oder MORGANA LEFAY, während andere Musiker sich von Bands inspirieren lassen die zu einem Genre gehören. Was sind die Vorteile wenn man so viele Metal Richtungen hört und wie hat dich das als Schlagzeuger beeinflußt?"
Mein Geschmack ändert sich von Zeit zu Zeit. Als Teenager war ich ein großer Power und Speed Metal Fan, je schneller um so besser. Wenn du als Musiker aufwächst, fängst du an dich für Bands mit besonderen Fähigkeiten zu interessieren. Da triffst du auf interessante Lieder und progressive Bands, weil falls du dir die im Proberaum anhörst, kannst du das Niveau deiner eigenen Fähigkeiten erkennen. OPETH und DREAM THEATER sind das höchste Niveau schlechthin, und klingen nicht langweilig auch wenn du dir ihre Alben immer wieder anhörst.
Wenn ich Metal höre dann konzentriere ich mich auf gutes Drumming und guten Groove, tolle Riffs und bombastischer Sound sind meine Favoriten. Deswegen hab ich MORGANA LEFAY und AMORPHIS erwähnt, im allgemeinen bin ich ein großer Fand der skandinavischen Metal Szene.
Als Musiker, wenn du nur auf eine Musikrichtung stehst, kannst du kaum interessante Lieder schreiben. Es besteht immer das Gefahr daß du in stereotypischem Komponieren versinkst. Ich denke man soll offen sein und wenn man sich mehrere Musikrichtungen anhört, verbessert sich deine Art zu spielen, falls du es lernst nicht einen Calypso Beat in einem Metal Song zu verwenden.
"Du hältst das Album „Millenium Metal: Chapter One“ von METALIUM für „das absolute Metal Album“. Natürlich werden viele Leute nicht damit einverstanden sein, und werden stattdessen alte, sich in Bereitschaft befindenden Truppen, wie IRON MAIDEN, SLAYER, BLACK SABBATH, usw. heranholen. Warum METALIUM, die eine ziemlich „neue“ Band sind?"
Erstens, weil es mit Mike Terrana, dem besten Metal Trommler der Welt aufgenommen wurde. METALIUM, besonders dieses Album hat alles was eine gute Metal Band braucht: die schnellsten Riffs, unglaubliches Drumming, einen großartigen Sänger, groovende langsame Lieder, gute Soli, und was ich besonders mag, ist diese verdammt laute Baßgitarre, die deine Lautsprecher zerreisst. Es war meine Liebling-CD als sie veröffentlicht wurde, aber heute kann ich sie mir wegen der tiefen Kratzer nicht mehr anhören.
"Keiner der Mitglieder hat lange strömende Harre, die man normalerweise mit Metal assoziieren würde! Müsst ihr einiges an Kritik einstecken, sagen wir daß eure Haare zu kurz sind um zum Headbangen?"
Wir hatten mal lange Haare, fast alle in der Band, aber manche Jobs zwingen dich dazu deine Haare zu schneiden. Und manchmal geben die Haare selber auf. Ich sag immer : ein Metaller hat in diesem Leben zwei von den drei Herausforderungen des Metals gerecht zu werden: lange Haare, Spandex Hosen tragen und einen Drachen erlegen. Wir werden den Joker für die Haare einsetzen : )
"Sebastian Friedmann, der das Artwork für euer Demo gemacht hat, hat auch das Cover für „Seperated From Today“ entworfen. Auf der Hülle sehen wir Cover-Model Elaine Valerie Forsmark glühend weiß in der Mitte eines dunklen Waldes. Ominös, aber effektiv. Was hältst du von Sebastians Arbeit?"
Uns gefällt dieses Cover, sieht gut aus. Wir hören es oft, daß es wie ein Gothic Cover aussieht, aber es interessiert uns nicht. Sebastian ist sehr talentiert, und sein Stil ist ein bißchen dunkel. Er hat unser Logo entworfen und unsere Webseite programmiert. Und es paßt zu den dramatischen Texten.
"Was bedeutet der Titel des Albums „Seperated From Today“ ?"
Die Inspiration kam eigentlich von dem Cover das wir uns vorgestellt hatten. Und es paßt wirklich gut zu manchen Texten des Albums. Auch wenn manche Lieder schon 5 Jahre alt sind, wir haben alle alten Texte umgeschrieben, damit sie in den Kontext passen. Viele der Lieder sind über Trennung. In „Forsaken“ zum Beispiel geht es um einen Jungen, der sein Glauben am Leben verloren hat. „Secrets“ erzählt über einen sterbenden Mann, der über dde Sinn des Lebens erfahren möchte. Bastian hat versucht alles passend zu gestalten und hat diese spirituelle Richtung gewählt. Aber das heißt noch lange nicht, daß wir spirituelle Ratschläge oder Lösungen anbieten. Es ist aber besser als von Drachen, Fantasy Büchern oder Politik zu schreiben. Vor allem unser Sänger möchte über Sachen singen, mit denen er sich identifizieren kann.
"Gibt’s es Themen in den Texten die auf dem Album mehrmals vorkommen? Welche Lieder haben besonders sinnvolle Texte?"
Wie ich schon gesagt habe, die Texte wurden von verschiedenen Leuten in einer längeren Zeitperiode geschrieben. Aber da alle Texte, außer „Before The Times“ und „Revolution“ von Bastian umgeschrieben worden sind, gibt es manche Themen die mehrmals vorkommen. Hauptsächlich geht es um menschliche Gefühle, wie Angst („Blind Reflection“), die Traurigkeit über die schreckliche Folgen des Krieges („All Of It Gone“). Es ist kraftvoller Power Metal also er muß stark-dramatische Texte haben.
"Welches ist dein Lieblingslied auf dem Album?"
Schwer zu sagen, ich habe keinen echten Favoriten. Ich mag die Lieder „Sign My Name“, „Revolution“ und „Mankind’s Flaw“ live zu spielen.
"Der Stil von VANISH steckt tief verwurzelt im traditionellen Power Metal, hat jedoch viele progressive Elemente. Eine Sache, die ich an diesem Album mag ist, daß die Lieder aus vielen kleinen Teilen bestehen, die einzigartig sind und sich leicht unterscheiden lassen. War das etwas das die Band bewußt verfolgt hat statt dieselben Zeilen/Refrains, mit demselben Drumbeat fünf Minuten lang zu spielen?"
Wir versuchen in unserem Songs ein fortgeschrittenes Niveau zu halten, und einige progressive Elemente einzubringen, aber andererseits wollen wir keine viel zu komplexen oder viel zu langen Lieder schreiben. Wir versuchen den besten Weg zwischen guten instrumentalen Teilen und guten Gesanglinien, die in dem Ohr hängen bleiben, zu finden. VANISH ist für uns eine Band wo wir uns herausfordern können, und ist nicht die Art von Musik die du mit zehn Bier im Bauch spielen kannst.
"Bei den Annmerkungen am Ende steht es, daß der Gitarrist Philipp Schönle und du für den „Bombast und mehr Power“ verantwortlich seid? Was bedeutet das bloß?"
Geheimnisse sollen Geheimnisse bleiben : )
"Können wir mit einem nächsten VANISH Album in naher Zukunft rechnen?"
Wir schreiben die Lieder zur Zeit und möchten die in diesem Jahr aufnehmen. Eine Veröffentlichung wird Anfang 2008 fällig.
"Im Sommer VANISH ist beim Pade Hardbeat Open Air in Stuttgart aufgetreten. Wie ist es gelaufen?"
Es war ein nettes Festival. Aber wir hatten leider keinen Glück mit dem Wetter. Da wir am Nachmittag gespielt haben war es so heiß dass die Leute es bevorzugt haben im Schatten zu bleiben und ein kaltes Bierchen zu trinken. Aber die Reaktionen waren ziemlich gut. Später fing es an zu regnen und die anderen Bands hatten dann ein weiteres Problem. Ich hoffe wir werden auch in diesem Jahr dabei sein.
"Im März werdet ihr in eurem Heimstadt Rottenburg spielen? Wartet ihr schon drauf?"
Ich mag es in Rottenburg zu spielen. Ich muß nicht fahren also kann ich das kostenlose Essen und Trinken genießen. Der Veranstalter ist ein alter Freund von uns und hat gerade einen kleinen Klub aufgemacht. Die Stimmung da ist sehr vertraut und wir werden dieses Konzert echt genießen.
"Habt ihr vor in naher Zukunft auch außerhalb Deutschlands zu touren?"
Nicht in naher Zukunft. Heißt das, dass du uns nach Kanada einladen möchtest, Mitch?
(Lacht) Fühlt euch eingeladen.
Diskographie:
2003: Demo (Demo)
2006: Separated From Today (CD, Eigenproduktion)
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von Mitch
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The Metal Observer Review \"Separated from Today\" - 03.02.2007 Genre: Power Metal
Label: Eigenproduktion
Spielzeit: 53:48
Vanish - Separated From Today
In jedem Genre, in dem die Melodie im Mittelpunkt steht, ist die Gefahr des Stillstandes omnipresent. Das gilt vor allem für den Power Metal und wenn ihr ein Fan des Genres seid, versteht ihr mit Sicherheit, was ich meine, Horden von HELLOWEEN und STRATOVARIUS-Klonen. Als solcher könnt ihr sicherlich meine Überraschung verstehen als ich VANISH’s “Separated From Today” einlegte und eines der frischesten Power Metal-Alben der letzten Zeit entdeckte.
Was ist nun also VANISHs Schlüssel dazu aus der breiten Masse hervorzustechen? Progressive Elemente! Die Gitarristen Philipp Schönle und Thomas Rösch werfen die klischeehaften rauf-runter-rauf-runter Power Metal Riffs in den Abfall und geben uns ein paar wirklich vertrackte Strophen. Schönle ist auch ein Held was die Solos angeht, sein Speed-Run auf “Mankind’s Flaw” sollte genug Beweis dafür sein. Insgesamt gibt es aber etwas, das sich im Power Metal nie ändern sollte, und zwar die technischen Zurschaustellungen (solange sie nicht in minuten langes Gewichse abdriften).
Wenn es ein Gebiet gibt, in dem sich VANISH mehr nach einer anderen Power Metal-Band anhören, wäre das Sänger Bastian Rose. Aber anstatt ein weiterer Kiske-Verehrer zu sein ruft Roses ausdrucksstarke Stimme eher DREAM EVIL’s Niklas Isfeldt und SONATA ARCTICA’s Tony Kakko ins Gedächtnis. Zum Glück klingt er nicht genau wie sie, da er doch um einiges opernhafter zu Werke geht als seine skandinavischen Kollegen. Roses großes Talent (er trifft auf „Separated From Today“ einige beeindruckend hohe Noten) verhilft der Band dazu einen wirklichen Durchbruch zu feiern, zu oft habe ich talentierte Bands gehört, denen ein unterdurchschnittlicher Sänger die Ernte verhagelte.
Abgesehen vom brillanten, herausfordernden Songwriting, eingängigen, erhebenden Refrains und komplexen Arrangements sticht auf “Separated From Today” besonders hervor, dass jeder einzelne Song bemerkenswert anders klingt. Anscheinend sind VANISH keine Fans davon das gleiche Material immer wieder zu recyclen, es gibt auf dem achtminütigen „Secrets“ so viel Abwechslung wie auf dem kompletten letzten MANOWAR-Album und ich liebe es jede Minute in eine andere Richtung gezerrt zu werden.
“Separated From Today” ist ein hervorragendes Beispiel dafür, was passiert wenn man Power Metal mit (oh!) Abwechslung anreichert, verspielte, aber doch einprägsame Songs, die in eurem Hirn festkleben, so wie es tun sollen, wenn die Melodie ein wichtiger Bestandteil ist. VANISH erhalten viele Punkte für ihre talentierten Musiker und das fordernde, abwechslungsreiche Songwriting, zwei Elemente, die mich dieses Album von Anfang bis Ende (mit der Ausnahme der Ballade „All Of It Gone“) genießen lassen. Erst nachdem die letzten Töne von “Revolution” verstummten, erinnerte ich mich daran, dass VANISH keinen Vertrag haben. Plattenfirmen, bitte tut was dagegen!
8,5/10 -
von Mitch
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Metal-district.de Review \"Separated From Today\" - 05.01.2007 VANISH - Seperated from today Nach dem Demo von 2003 legt die Band mit „Seperated From Today“ nun ihr Debut vor. Die Stuttgarter präsentieren uns Power Metal süddeutscher Prägung. Es handelt sich bei dieser CD eindeutig um Power Metal der neueren Generation.
Dass man in Platteninfos der Labels öfter mal dick aufträgt, ist man als Redakteur ja gewohnt, aber dass dies nun selbst Bands ohne Plattenvertrag machen, stimmt schon etwas nachdenklich. Passagen wie „…die neue, dringend benötigte Generation des Power Metals…“ zeugt entweder von großem Selbstbewusstsein oder von Arroganz, das dürft ihr Euch aussuchen.
Mit traditionellem Heavy Power Metal hat die Mucke jedenfalls nicht viel zu tun. Das fängt bei Sänger Bastian Rose an, der im Info als „Ausnahmesänger“ angepriesen wird, der sicherlich auch die Töne trifft, der aber nicht die Qualitätsmerkmale hat, die man von einem Power Metal-Sänger erwartet, röhrt der Mann doch eher tief. Das Songwriting an sich ist viel zu zahm und lieb, da müssen mehr Aggressionen und Emotionen rein und man muss entfesselter spielen. Stellenweise nervt das Keyboard ganz schön, wie z.B. bei „To The Stars“ oder „Secrets“.
Geschwindigkeitstechnisch gibt es schnellere Sachen aber auch echt lahme Tracks wie das belanglose „Blind Reflection“. Sogar eine Ballade hat es mit „All Of It Gone“ auf das Album geschafft, hier wirkt das Zusammenspiel von Gesang und Keyboard auch wesentlich harmonischer als bei den anderen Tracks und darf als wirklich gelungen bezeichnet werden. Hervorheben möchte ich trotz aller Kritik die Gitarristen, die einen wirklich guten Eindruck hinterlassen, sowohl vom Riffing als auch von den Soli her. Einen wirklich harten Song sucht man allerdings auf der Scheibe vergebens. Kompositorisch ist sicherlich das fast achtminütige „Secrets“ das stärkste Lied auf der CD, das mit klassischen Einflüssen und orchestralen Parts nicht spart. Hat man von SAVATAGE zwar alles schon so ähnlich gehört, aber die haben ja auch kein Privileg drauf. Ebenfalls gelungen ist der Rausschmeisser „Revolution“. Von hohem Gesang über starke backing vocals bis zu einem tollen Soli hat der Song alles, was einige andere Songs auf dieser CD nicht haben.
Die Jungs sind alle Mitte 20 und können sicherlich noch viel lernen, von daher werden sie es bei der nächsten Aufnahme sicherlich besser machen, wenn sie die vorgenannten Attribute beherzigen. Für meine Ohren sind gerade die Songs der ersten Hälfte der CD leider nur unterdurchschnittlich, denn die Songs hinterlassen keinen Eindruck.
Die Aufmachung ist auch so ein Thema für sich. Während das Cover-Artwork und Bandlogo eher an ein Gothic Metal-Werk erinnert, würde man bei dem Bandphoto nie und nimmer auf die Idee kommen, dass man es hier mit einer Heavy Metal-Band zu tun hat. Das ist ja eine Entwicklung, die man bei jüngeren Metal-Bands desöfteren sieht. Ich will das nicht bewerten, das überlasse ich Euch, aber Erwähnung sollte das schon finden.
Für eine Eigenproduktion liegt der Sound im konkurrenzfähigen Bereich, die Instrumente sind klar und transparent hörbar. Das vierseitige Booklet bietet zwar keine Texte, die Aufmachung ist aber trotzdem professionell. Auf der Homepage der Band könnt ihr in die Songs reinhören. Für traditionelle Power Metal-Fans ist das Album aber sicher nichts, eher für Leute, die auf sauberen und brav gespielten Power Metal stehen.
Aufgrund der stärkeren zweiten Hälfte der CD fällt die Bewertung auch etwas besser aus als man nach den ersten Stücken auf der CD denken konnte.
Tracklist:
01. Forsaken
02. Mankind´s Flaw
03. Blind Reflection
04. To the Stars
05. Sign my Name
06. All of it Gone
07. Secrets
08. Before the Times
09. Coming Home
10. Revolution
5.5/10 -
von Leather Rebel
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Bloodchamber.de Review \"Separated From Today\" - 05.01.2007 Genre: Power Heavy Metal
Format: CD
Release: 2006
Spielzeit: 53:52 min
Mit „Separated from Today“ erscheint nach einer Demo das Debutalbum der Stuttgarter Power Metal-Band – welches wiederum in Eigenregie aufgenommen und produziert wurde. Dabei ist anzumerken, dass die Titulierung „Power Metal“ so nicht ganz richtig ist.
Stimmlich bewegt man sich zwar in dieser Region, aber instrumental geht es dann doch des Öfteren einen Zacken Heavy-mäßiger und langsamer zu. Aber nicht immer – das ist immerhin schon ein positiver Punkt: VANISH rasen einerseits nicht durch die knappe Stunde durch, andererseits schleichen und lahmen sie aber auch nicht die ganze Zeit, sondern bieten einen Querschnitt aus getrageneren, treibenden und vereinzelten balladesken Passagen.
Das Keyboard kommt (häufig als Klavierersatz) stellenweise ebenfalls zum Einsatz und erzeugt zusammen mit den Gitarrenmelodien ein traditionelles und klassisches Bild. Das schlägt sich auch in der Stimmung nieder, welche statt auf Kraft eher auf Dramatik und Melodik setzt. Dieser Eindruck rührt teilweise aber auch von dem etwas dünnen Klang her, was man bei einer Eigenproduktion aber auch nicht bemängeln kann, immerhin klingt das Ganze schön differenziert und klar.
Ein paar Abstriche muss man aber beim Gesang machen. Dieser klingt zwar nicht schlecht und trifft meist auch die Töne, ist aber einfach noch nicht voluminös und klar genug. Nichtsdestotrotz verdirbt er nicht – wie sonst so oft – das ganze Album.
Man kann VANISHs Ideen und Abwechslungsversuche für gutheißen, teilweise bleiben die Stücke auch schon hängen, zum Beispiel der Refrain von „Sign my Name“. Insgesamt ist „Separated from Today“ aber noch zu wenig markant, gesichtslos und unspektakulär um einen wirklich zu begeistern.
Man verliert sich (im negativen Sinne) beim Hören des Albums etwas und sucht nach dem Durchblick und dem roten Faden. Davon sollten sich die fünf Musiker aber nicht zu sehr entmutigen lassen, denn Potential haben sie durchaus.
6.5/10 -
von Stefan Ehrhart
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Vampster.de Review \"Separated From Today\" - 05.01.2007 VANISH: Separated from Today [Eigenproduktion]
Eine richtig kleine Überraschung ist dieses Debütalbum der süddeutschen VANISH geworden. Was beim Opener "Forsaken" noch mit einer bodenständigen Powermetal-Veröffentlichung mit etwas gewöhnungsbedürftigem Gesang rechnen lässt, entpuppt sich nach ein paar Hördurchläufen zu einem Album, das im Gegensatz zu vielen Undergroundreleases unter Labelflagge auch wirklich das Potenzial zeigt, einen größerem Hörerkreis gerecht werden zu können.
Die Band mit dem zu Scherzen verleitenden Namen mengt ihrem kraftvollen Heavy Metal eine ordentliche Portion Theatralik und Progressivität bei, so dass sich recht schnell Vergleiche mit ähnlich agierenden Acts wie STYGMA IV, ROUGH SILK oder ANGEL DUST auftun. Wie auch die genannten Vergleichsbands steht die Power Metal-Basis des Sounds im Vordergrund und doch schwingt immer so ein leichter musicalhafter Begleitton mit. Sänger Bastian Rose wird dabei mit seinem froschigen Tenor-Gesang (nicht bös gemeint, ich hab da mehr den Vergleich mit Sängern wie z.B. dem ursprünglichen "Tanz der Vampire"-Graf im Kopf) den Geschmackstrenner darstellen, wobei aber gerade er sehr viel zur Klasse von "Seperated from Today" beiträgt. Was für ein Kaliber dieser Mann ist, zeigt er spätestens bei der Ballade "All of it gone", bei der er fast schon in Regionen vordringt, in denen sich sonst nur die Harry Conklins oder Zak Stevens´ der Welt aufhalten - ich habe nicht das Gefühl, dass diese Aussage besonders übertrieben sein muss. Ebenso zeigt sich gerade bei diesem Stück, was man von dieser Band in Sachen Arrangements und musikalischem Verständnis erwarten kann. Dass dieses auf einem Debütalbum noch nicht vollkommen ausgereift sein kann und man sich manchmal noch mit songwriterischen Überbrückungen abfinden muss, sollte man nicht überbewerten. Dass man von VANISH noch einiges erwarten kann, steht jedoch außer Frage. Jetzt gilt es einfach noch, das vorhandene Können richtig zu bündeln und vielleicht noch etwas mehr an eigener Identität zu gewinnen. Nichtsdestotrotz ist "Separated from Today" ein Album, das ganz klar aus der Masse an Undergroundveröffentlichungen herausragt und das auf einen spannenden Zweitschlag hoffen lässt.
Anspieltips: To the Stars, All of it Gone, Coming Home, Revolution
Veröffentlichungstermin: 10.02.2006
Spielzeit: 53:52 Min.
Line-Up:
Bastian Rose: Vocals, Piano and Keyboards
Thomas Rösch: Rhythm Guitar
Philipp Schönle: Lead Guitar
Tim Rilke: Bass
Ralf Nopper: Drums
Produziert von Vanish
Label: Eigenproduktion
Homepage: http://www.vanish-metal.com
Tracklist:
01. Forsaken
02. Mankind´s Flaw
03. Blind Reflection
04. To the Stars
05. Sign my name
06. All of it gone
07. Secrets
08. Before the Times
09. Coming Home
10. Revolution
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von Fierce
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Metalspheres.de Review \"Separated From Today\" - 05.01.2007 Genre: Power Metal
Jahr: 2006
Spielzeit: 53:52
Rezensent: Fabi
Laut Info sehen sich Vanish als neue Generation im Power Metal. Klar, klappern gehört zum Handwerk, aber... naja! Als erstes fallen Logo und Cover auf, die so gar nicht nach Power Metal aussehen. Klar, es muss nicht immer der Warrior mit Schwert und Drachen sein, aber wenn ich diese CD irgendwo stehen sehe, dann würde ich mich nur näher mit ihr beschäftigen, wenn ich auf der Suche nach Dark / Gothic etc. Metal wäre.
Sound und technische Umsetzung gehen für eine Eigenpressung voll in Ordnung. Sänger Bastian Rose verfügt über eine kraftvolle Stimme, die er mitunter nicht so ganz unter Kontrolle zu haben scheint, allerdings wird sich das mit weiterer Erfahrung bestimmt noch geben. Die Songs an sich lassen einige gute Ansätze erkennen. Manchmal sogar zu viele in einem Track. Mitunter müssten sie einfach besser und schneller auf den Punkt kommen. Aber bei einer Band mit einem Durchschnittsalter, welches bei Anfang 20 liegt, ist das noch zu verzeihen. Noch klingt mir das Ganze etwas zu sehr nach Wald- und Wiesen-Metal. Ich bin mir aber sicher, dass diese Band einiges an Potential hat und uns mit wachsender Erfahrung noch ein paar leckere Songs kredenzen kann.
Freunde von Rough Silk, Virgin Steele und ähnlichen Combos können gerne jetzt schon mal nen Versuch wagen und einen Blick auf die Bandhomepage wagen:
http://www.vanish-metal.de
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von Fabi
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Metalglory.de Review \"Separated From Today\" - 10.12.2006 Vanish (Deutschland) "Separated from today" CD
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Durchschnittlich
Label: Eigenproduktion
Erscheinungsjahr: 2006
Spieldauer: 53:52
Musikstil: Heavy/Power Metal
Musikbeschreibung: Power Metal
Homepage: http://www.vanish-metal.de
Frischer Wind müsse her, wollen uns Vanish erzählen und sehen sich als die neue Generation Power Metals aus süddeutschen Landen. Na ja. Was mir zu Landsleuten aus dem Stuttgarter Raum zuerst einfällt, ist dieser fürchterliche Dialekt, der mich bei jedem Bang Your Head Besuch zur Weißglut bringt. Sänger Bastian erspart uns diesen zum Glück. Sein Englisch kann sich weitestgehend hören lassen, was bei Bands in dem Stadium von Vanish nicht selbstverständlich ist. Auch gesangstechnisch bringt der Mann einiges zustande. Aber schauen wir uns die Band lieber als ganzes an.
Zunächst sticht mir der Schriftzug ins Auge, der irgendwie Black Metal mäßig rüber kommt. Cover und Back Cover würden gut ins Gothic Genre passen, während das Foto im Booklet wohl auf dem Betriebstreffen der Angestellten eines PC Discounters gemacht wurde. Mmh, ich sollte mich wohl nicht zu sehr an Äußerlichkeiten hochziehen, denn schließlich zählt die Musik. Die kommt ähnlich dem Layout der CD einer Achterbahnfahrt gleich. Der eröffnende Titelsong und „To the stars“ beispielsweise erinnern mich an Italo Melodic Metal der übelsten Sorte. Geht „Separated from today“ noch als Durchschnittsware durch, ist „To the stars“ schlichtweg anstrengend für qualitätsgewohnte Ohren. Vielleicht war es der erste Metal Gehversuch der ehemaligen Rock Band. Gut Ding will bekanntlich Weile haben. Und wenn man sein erstes Album in Eigenregie aufnimmt, kann man in der Regel ja nicht auf allzu viele Songs zurückgreifen, sofern man hungrig auf Öffentlichkeit ist. Ganz anders jedenfalls werden „Forsaken“ und „Mankind’s flaw“ präsentiert: gutklassiger Power Metal mit US Schlagseite. Insbesondere letztgenannter Song klingt phasenweise nach Jag Panzer. Tighte Rhythmik, ein wie gesagt starker Sänger und gut ausgearbeitete Soli sorgen für Begeisterung beim Hörer. Verflucht stark. Es reihen sich der gelungene True Metal Hammer „Sign my name“ und die hörenswerte Ballade „All of it gone“ ein. Mit den Songs sieben bis neun beginnt eine Phase im Album, die irgendwie an Savatage erinnert. Doch dieser Puschen ist der Band viel zu groß, so dass ich mich hier bei den Durchläufen von „Separated from today“ ganz schön quälen musste. Der Rausschmeißer „Revolution“ kommt wieder kraftvoller daher und geht in Ordnung, auch wenn die Vorliebe der Gitarristen für Gehoppel Riffs irgendwann ganz schön nervt.
Die Instrumentalisten von Vanish sind durchaus versiert, und der Sänger hat einiges auf dem Kasten. Auch wenn er sich in dem Bemühen um Vielseitigkeit hier und da verzettelt. Besonders gefällt mir seine tiefere gefühlvolle Vincent Cavanagh Stimme, die viel zu selten zum Einsatz kommt (z. B. in der ersten Zeile von „Secrets“). Meistens bewegt sich Bastian eher in hohen Metal Tonlagen.
„Separated from today“ ist ein solider Anfang für eine Band mit einigem Potential, die aber noch ein wenig auf die Weide muss, um in ihrem Ideenreichtum die Spreu vom Weizen zu trennen.
Tracklist:
1. Forsaken
2. Mankind's Flaw
3. Blind Reflection
4. To The Stars
5. Sign My Name
6. All Of It Gone
7. Secrets
8. Before The Times
9. Coming Home
10. Revolution
5/10 -
von Christian
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Metal.de Review \"Separated From Today\" - 10.12.2006 VANISH - Separated From Today
Power Metal
Label/Kontakt: management@vanish-metal.de
10 Songs (53:52)
Webseite: www.vanish-metal.de
Ein ehrgeiziges Ziel verfolgt die Band VANISH, die 2001 aus der Heavy-Rock-Band HEARTAWAY hervorgegangen ist: Die Metalwelt aufmischen. Nun, ob sie diese mit dem aktuellen Werk aufmischen, stelle ich hier mal in Frage.
Okay, die Produktion ist für eine Eigenregie gar nicht mal so schlecht. Die Musiker sind technisch auf ihren Instrumenten fit, das muss man ihnen lassen. Am Gesang werden sich jedoch wahrscheinlich die ein oder anderen Geister scheiden. Sänger Bastian Rose macht einen durchaus soliden Job, keine Frage. Doch hier und da übertreiben VANISH die mehrstimmigen Gesänge etwas, so dass es teilweise richtig nervt, z.B. „Forsaken“. „Mankind´s Flaw“ hingegen ist ein wirklich gelungenes Stück, flott, dynamisch und bietet erstklassige Gitarrenarbeit. Bei „Blind Reflection“ beweist Bastian, dass er eine sehr markante Stimme hat. Gerade bei Songs, bei denen er nicht in Höhen singen muss, kommen seine Stärken zu Tage. Vom Arrangement her hätten die Jungs bei „Blind Reflection“ noch etwas mehr Zeit investieren sollen. Denn leider kommt die Bass-Linie im Mittelteil ungewollt Laienhaftig daher. Nachdem ich meine Hoffnungen schon fast als bestätigt sah, mal keinen Happy Metal hören zu müssen, macht „To The Stars“ eben diesen Hoffnungen den Gar aus. Na, wer hat hier denn wieder zu viel GAMMA RAY und HELLOWEEN gehört? Nun gut, wer es mag. Doch die billigen Keyboardpassagen, die nach dem 80er „Musikladen“ klingen, hätten sich die Jungs ruhig schenken können. Dass die Keyboards jedoch auch gekonnt eingesetzt werden, kommt bei „Sign My Name“ heraus. Hier passen die Klänge zu dem Track und klingen nicht aufgesetzt. Das Stück ist generell eins der stärkeren des Albums. Anhören! Auch „All Of It Gone“, eine schöne Ballade, sollte als Anspieltipp herhalten. Nach so viel ruhigen Passagen muss es mal wieder Krachen. Und das tut es auch. Denn „Secrets“ geht endlich wieder in die rockige Richtung. Das durchaus progressive Stück erinnert hier und da an SAVATAGE, SYMPHONY X oder auch ANGEL DUST. Bis zum Mittelteil wird zwar ganz klar im Mid-Tempo gearbeitet, aber dann wird das Gaspedal endlich durchgetreten. Coole Nummer. Für mich ist jedoch „Before The Times“ der eigentliche Höhepunkt des Rundlings, auch wenn hier wieder der zweistimmige Gesang nervt. Das machen die restlichen Bestandteile aber wieder wett. Die Up-Tempo-Nummer erinnert teilweise sogar an IRON MAIDEN. Auch bei „Coming Home“ versuchen VANISH ihre SAVATAGE-Roots zu verarbeiten. Klingt auch mehr oder weniger Passabel, wobei die Klasse von SAVATAGE natürlich (noch) nicht erreicht wird. Zum Abschluss hauen die Jungs mit „Revolution“ noch mal einen richtigen Gassenhauer raus. Sowie vom Arrangement, gesang- und spielerischen eine richtig starke Nummer! Diesen Song will ich auf jeden Fall mal live hören.
VANISH werden mit diesem Werk ganz sicher Anklang finden und Leute auf ihre Seite ziehen. Potential ist durchaus vorhanden und die Jungs sind auf dem richtigen Weg. Doch „Separated From Today“ ist etwas unspektakulär geworden, wie leider viele aktuelle Werke aus dem Power-Metal-Bereich. Eine CD, die man durchaus haben kann, aber nicht unbedingt haben muss. Bin gespannt auf das nächste Album.
6/10 -
von Ingo
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Battlecries.de Review \"Separated From Today\" - 26.11.2006 VANISH – Seperated From Today
2006, Eigenproduktion
http://www.vanish-metal.com
Der große Boom ist längst vorüber, so richtig "in" ist Power Metal nicht mehr. Um so schöner, dass doch noch einige junge Bands genug Metall im Herzen haben und erhobenen Hauptes den traditionellen Weg beschreiten. Zwei große Stolpersteine gilt es dabei zu umgehen: vor lauter Traditionsbewusstsein nicht austauschbar klingen, und einen fähigen Sänger finden.VANISH aus Stuttgart nehmen beide Hürden wie mit Links!
Seit 2002 schon auf zahlreichen Bühnen unterwegs gewesen, legt der Fünfer mit "Seperated From Today" jetzt das erste vollständige Album vor, und überrascht mit einer stillisten Bandbreite von exzellentem Bang-Stoff bis zu orchestralen Einflüssen!
Schon beim ersten Hören fällt Sänger Bastian Rose positiv auf. Statt vielleicht zu erwarteten hohen Schreien wandelt er in angenehm tiefen Regionen, klingt streckenweise genau wie Blaze Bailey, hat dabei aber eine weitaus voluminösere Stimme und trifft auch die hohen Töne! Vor etablierten Genrekollegen muß er sich mit Sicherheit nicht verstecken - so eine Qualität hätte ich bei einer Newcommer-Band keineswegs erwartet!
Der Rest der Band steht ihrem talentierten Sänger in nichts nach. Zu Beginn des Albums dominieren typische Power Metal-Songs von flott bis stampfend, die sich durch tightes Drumming, die richtige Mischung aus melodischen und voranpreschenden Gitarrenriffs und spitzen Soli auszeichnen - ergänzt mit starkem Songwriting und Refrains, die vernab von Hammerfall-Klischees schnell ins Ohr gehen. Testet "Mankind`s Flaw"! Ein kleiner Prog-Einschlag sorgt außerdem für zusätzliche Spannung. Das dramatische "To The Stars" bietet dann erstmals klassische Einflüsse, die an SAVATAGE oder auch QUEEN erinnern. Diese zunächst noch dezenten orchestralen Arragements nehmen in der zweiten Hälfte des Albums eine tragendere Rolle ein, werten Songs wie das starke "Sign My Name" zusätzlich auf oder machen die Ballade "All Of It Gone" (an dieser Stelle nochmal größtes Lob an den Sänger!) zu einer todtraurigen Hymne. Allerdings: Ist das Anfangs-Thema von "Secrets" nicht gar von SAVATAGE geklaut? Sei`s verziehen! Wer ein Debüt-Album mit so einer Hit-Dichte vorlegt darf sich das erlauben.
Einige Songs - gerade in der zweiten Hälfte - brauchen zwar ein Stück länger bis sie im Ohr bleiben. Nichtsdestotrotz haben VANISH mit "Seperated From Today" ein spektakuläres Debüt vorgelegt, dass einige Highlights bietet und großes Potential erahnen lässt. Mehr davon! Gerne auch von dem Cover-Model ;)
Fazit: ein Muss für Fans traditionellen Metals - lasst euch dieses Debüt nicht entgehen!
(Sebastian)
We have completed
Mankind`s end
This is our fate
This is our flaw
- -
von Sebastian
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Heavyhardes.de Review \"Separated From Today\" - 06.11.2006 Vanish - Separated From Today
VÖ: 10. Februar 2006
Zeit: 53:52
Label: Eigenproduktion
Homepage: www.vanish-metal.com
Mittlerweile dürfte es sich herumgesprochen haben, dass sich im Stuttgarter Raum einige Bands mit Perspektive tummeln. Vanish gehören auf jeden Fall dazu - auf ihrem Album Separated From Today macht die relativ junge Band vieles richtig. Ein ausgezeichneter Sänger (das macht enorm viel aus), gekonnte Arbeit an den Instrumenten und Mut zu Experimenten und Kreativität sind für die Truppe charakteristisch.
Eine neue, kraftvolle Band, die sich etwas zutraut, das merkt man bei jedem gespielten Ton.
Trotzdem fehlt mir irgendwie ein bisschen der Effekt der Liebe auf den ersten Blick - viele Songs sind zwar dynamisch, aber auch etwas lang und zu ausschweifend geraten, so ist man leicht geneigt den mühevoll arrangierten Liedern weniger Beachtung zu schenken als sie es eigentlich verdient haben. Trotzdem gilt: Wenn die Schwaben einen guten Song schreiben, dann ist er meist ausgezeichnet. Das epische "Before The Times", die romantische Ballade "All Of It Gone" oder das rockige "Revolution" bestätigen das Können der Band eindrucksvoll. Qualität ist auf jeden Fall vorhanden, insofern kann man nur das Beste für die Jungs hoffen. Die Produktionsqualität ist für eine Eigenproduktion absolut herausragend, davor kann man nur den Hut ziehen.
Separated From Today ist ein gelungenes, aber auch etwas sperriges Album, das viele Stärken an den Tag legt, aber für eine wirklich gute Wertung nur wenig hitverdächtige Songs aufbieten kann. Doch so wie es aussieht, wird das nur eine Frage der Zeit sein...
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von Robert
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Powermetal.de Review \"Separated from Today\" - 25.10.2006 Vanish - Separated From Today
Release: 10.02.2006
Stil: Power Metal
Die Jungs von VANISH kommen aus dem schönen Stuttgart. Sie haben keinen Plattenvertrag, aber dafür eine Hand voll echt starker Songs und einen absolut genialen Sänger an Bord. Bereits vor einiger Zeit war ich in den Genuss ihrer Demoscheibe gekommen. Höchst angetan war ich schon damals. Um so mehr freute es mich, einige dieser Perlen auch nun auf dem ersten Longplayer der Truppe klangtechnisch aufgepeppt wiederzufinden.
Der Opener 'Forsaken' zieht einen sofort in seinen Bann. Sobald Bastian Rose die erste Note gesungen hat fällt es einem schwer an seiner Leistung jemals wieder zu zweifeln. Der Mann ist Gold wert! Ein Vergleich mit einem anderen Sänger fällt mir ebenfalls schwer. Jedoch hält man sich mit der Genialität noch ein wenig zurück. Aber gleich anschließend erwartet uns das erste Highlight mit 'Mankind's Flaw'. Halb Uptempo-Riffmonster, halb Midtempo-Hymne. Prädikat: Absolut headbangertauglich!
Auf der Acht erwartet uns eindeutig der Song der gesamten Scheibe. 'Before The Times' ist ein Hit, soviel ist sicher! Alles was man sich wünscht, cooles Akustikintro, kompakte treibende Riffs und ein absoluter Ohrwurmrefrain. Und hier zeigt sich auch am besten wo die Stärken von VANISH liegen. Die knackigen, straighten Songs machen einfach am meisten Spaß. Die etwas sperrigeren Epen wie 'Secrets' und 'To The Stars', sind zwar musikalisch anspruchsvoll, zünden jedoch nur sehr langsam.
Die einzige reine Ballade 'All Of It Gone' kann zwar wieder mit wirklich außergewöhnlichem Gesang aufwarten, verläuft sich jedoch schnell in zu viel Träumerei, um dauerhaft spannend zu bleiben.
Klar enthält "Separated From Today" nicht ausschließlich Songs mit Evergreenpotential, aber wenn ein Song der Stuttgarter mal ins Schwarze trifft, dann um so heftiger. Das gilt hier ohne Zweifel für die meisten Stücke. Somit schafft man es auch problemlos sich von den üblichen HELLOWEEN-meets-STRATOVARIUS-Kopien meilenweit abzusetzen. Auch die Produktion aus Eigenregie geht voll in Ordnung. Also Leute, mehr davon!
Anspieltipps: Forsaken, Mandkind's Flaw, Before The Times, Revolution
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von Marc Wüstenhagen
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Power Play Records (GR) Review - 06.09.2006 Vanish hail from Germany and "Separated from Today" is their latest self financed album. In this release the band included ten tracks and more than fifty minutes of pure power / heavy rock with a lot of metal elements too.
From the opening track you will see that Vanish isn't a usual band, I mean of course they have some common elements in their music but also they have their personal vision of their music, that's why we can hear a few progressive touches and above all some great work in the guitars.
Their guitar riffs and solos are remarkable. Also their compositions are well developed with some very impressive ideas inside them. After only listening one time you will understand that the band has spent a lot of time creating these songs.
Definitely fans of this kind of music will adore the stuff from Vanish but personally I expect more hard work in their next step.
7,7/10 -
von Antonis Maglaras
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Demo 2003 - 14.05.2006 Der Song, der erste Gedanke: Hmm irgendwie wie die alten Savatage! Queensryche´s Tate?
Nein! Es handelt sich tatsächlich um eine Undergroundband, die hier ihr erstes Demo eingespielt haben unglaublich! Vanish spielen unnachahmlichen Power-Metal mit leichten Progeinflüssen allerbester Güte. Der Sound des Demos ist ebenfalls sehr gut. Schade, daß keinerlei Textmaterial oder Inlay beilag.
Wie die Songs heißen kann man nur raten, oder mal unter http://www.vanish-metal.de nachschauen. Blitzschnelle Gitarrensoli, wuchtige midtempo Songs, groovige Stampfer, alles mit progressiver Power gemischt.
Das Durchschnittsalter von 20 Jahren hat hier wirklich nichts zu sagen. Das Können und die Spielfreude der 5 Jungs stecken so manchen Top-Akt in die Tasche.
Ja, sie könnten sogar mit den ganz Großen mithalten.
5 Tracks lang darf man sich über die professionelle Filigranität, Power und vor allem über den Gesang freuen. Die Jungs haben es verdient die Leiter nach oben zu erklimmen.
Ich könnte mir da durchaus einen Gig mit Dream Theatre, Queensryche, oder Fates Warning vorstellen. Junge, kann ich Loben!
Ich als Basser möchte noch dem Tieftöner mein Kompliment aussprechen - Basser kommen eh immer zu kurz. Also Jungs, ich will mehr!
(9/10) Punkte -
von StayHeavy.de
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